Erneuerbare Energien

Mehr erneuerbare Energien – Für eine bessere Zukunft?

Die Schweiz verabschiedet sich von der Kernenergie, Mühleberg wurde ausgeschaltet und die restlichen vier Atomkraftwerke werden in den nächsten Jahren folgen. Daraus würde sich eine Lücke von 16,9% im Strombedarf ergeben[1]. Aber wie wird diese gedeckt? Der Bundesrat setze sich zum Ziel bei der Erzeugung von Wasserkraftstrom ein Wachstum von 5,5% bis 2050 zu erzielen.[2] Andere erneuerbare Energieträger wie Sonne, Wind, Biomasse und Kleinwasserkraft decken heute nur 5,9% des Strombedarfs. „Das erwartete Ausbaupotential der erneuerbaren Stromproduktion ist bedeutend“, schrieb eine Studie des Bundesamts für Energie BFE, sie „wird aber durch wirtschaftliche, ökologische, gesellschaftliche und raumplanerische Hemmnisse begrenzt“[3]. Der Bund hat hier zwar schon Massnahmen wie die Einspeisevergütung und die Investitionsbeiträge eingegriffen, der Kanton Bern kann aber noch mehr unternehmen.

Wie können erneuerbare Energien im Kanton Bern stärker gefördert werden? Wie können Hürden für erneuerbare Energien im Kanton beseitigt werden?


[1] Der Bundesrat. Das Portal der Schweizer Regierung: 62 Prozent des Stroms aus Schweizer Steckdosen stammt aus erneuerbaren Energien. https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-70211.html (letzter Zugriff: 23.05.2020).

[2] Bundesamt für Energie: Wasserkraft. https://www.bfe.admin.ch/bfe/de/home/versorgung/erneuerbare-energien/wasserkraft.html (letzter Zugriff: 23.05.2020).

[3] Bundesamt für Energie: Das Potenzial der erneuerbaren Energien bei der Elektrizitätsproduktion. Bericht des Bundesrates an die Bundesversammlung nach Artikel 28b Absatz 2 des Energiegesetzes. http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/27929.pdf (letzter Zugriff: 23.05.2020).