Politische Bildung

Friedrich Schiller, Karl der Grosse, Ernest Rutherford, Leonhard Euler und warum nicht, Donald Trump oder Angela Merkel?

Wie die Klimastreiks es zeigen, können Jugendliche durchaus Interesse für Politik zeigen und sind bereit sich zu engagieren. Trotzdem kam eine Studie der Universität Bern zum Schluss, dass „die politische Bildung zwar auf parlamentarischer Ebene immer wieder thematisiert worden, der politische Wille zur konkreten Aufwertung des Faches jedoch beschränkt ist“[1]. Das ist widersprüchlich, denn im Lehrplan des Kanton Bern steht fest, Ziel der Maturitätsschulen, sei es die „geistige Offenheit und die Fähigkeit zum selbstständigen Urteilen“ der Schüler_innen zu fördern. Sie sollen „Verantwortung gegenüber sich selbst, dem Mitmenschen, der Gesellschaft und der Natur“ [2]  wahrnehmen.

Wie können Schulen diese Ziele besser erreichen? Was für konkreten Massnahmen können ergriffen werden?


[1] Stadelmann-Steffen, Isabelle, Daniela Koller und Linda Sulzer: Politische Bildung auf Sekundarstufe II. Eine Bilanz. Expertenbericht im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI. https://www.sbfi.admin.ch/dam/sbfi/de/dokumente/2016/06/bericht-uni.pdf.download.pdf/PO_13-3751_Expertenbericht_d_DEF.pdf (letzter Zugriff: 23.05.2020).

[2] Bildungs- und Kulturdirektion: Lehrplan Gymnasium. https://www.erz.be.ch/erz/de/index/mittelschule/mittelschule/gymnasium/lehrplan_maturitaetsausbildung.html (letzter Zugriff: 23.05.2020).