Zweisprachigkeit

„Ich et toi“ – Ein Kanton, zwei Sprachen

In der Kantonsverfassung ist festgesetzt, dass das Deutsche und das Französische die beiden bernischen Landes- und Amtssprachen sind.[1] Auch gibt es bereits Vereinigungen, wie BERNbilingue[2] oder das Forum für die Zweisprachigkeit[3], die sich für den Austausch zwischen den Sprachregionen im Kanton einsetzen sowie ein Label für Zweisprachigkeit, welches Unternehmen und Institutionen verliehen wird, die die Zweisprachigkeit aktiv pflegen. Mit Blick auf die Bildung zeigt sich aber weiterer Handlungsbedarf: Fehlende Sprachkenntnisse und wenige Austauschmöglichkeiten kennzeichnen bis jetzt die zweisprachige Ausbildung im Kanton. Französischsprachige Jugendliche bleiben, genauso wie die deutschsprachigen, mehrheitlich unter sich. Auch bestehe, abgesehen von der Stadt Biel/Bienne, nur ein schwaches Angebot an einer zweisprachigen Schulbildung im Kanton.Es gebe zwar eine begrüssenswerte Sprachenvielfalt, die obligatorischen Schulstufen weisen aber nur eine dürftige Entwicklung auf und an der Universität Bern gibt es keinen einzigen Master Deutsch/Französisch.[4]

Was kann und soll der Kanton Bern unternehmen, um den Austausch zwischen jungen Romands und Deutschschweizer_innen besser zu stärken?

*Dieses Kommissionsgrüppchen wird bilingual ausgerichtet sein.   


[1] Verfassung des Kanton Berns, vom 06.06.1993 (Stand 11.12.2013). https://www.belex.sites.be.ch/frontend/versions/962?locale=de (letzter Zugriff: 24.05.2020).

[2] BERNbilingue: https://www.bernbilingue.ch/ueber-uns/ (letzter Zugriff: 24.05.2020).

[3] Forum für Zweisprachigkeit: https://www.zweisprachigkeit.ch/ (letzter Zugriff: 24.05.2020).

[4] BERNbilingue: Erfolg beim freiwilligen zweisprachigen Unterricht. Der Kanton Bern sollte nun eine Strategie entwickeln. https://www.bernbilingue.ch/erfolg-beim-freiwilligen-zweisprachigen-unterricht-der-kanton-bern-sollte-nun-eine-strategie-entwickeln/ (letzter Zugriff: 24.05.2020).